Meine Famulatur im Shanghai East Hospital – Ein bereicherndes Erlebnis in China

Über die Famulatur
Im Jahr 2018 hatte ich die Möglichkeit, meine Famulatur im Shanghai East Hospital in China zu absolvieren. Die Organisation war teilweise etwas unstrukturiert, insbesondere das Final Year Rotation Program und die Unterkunftssituation, da es kein Wohnheim mehr gibt und ich in einer 3er-4er WG untergebracht war. Auch der Visumsantrag war relativ aufwendig. Dennoch wurde ich von netten Koordinatoren betreut, die mir bei administrativen Aufgaben wie dem Ausfüllen der PJ-Bescheinigungen sehr geholfen haben.
Alltag im Krankenhaus
Der Klinikalltag war geprägt von einer freundlichen Atmosphäre auf der Station. Die Betreuung durch das Personal war sehr nett, allerdings gab es vergleichsweise wenig praktische Tätigkeiten für mich als Famulant. Lehrveranstaltungen fanden meist auf Chinesisch statt, was für mich als Nicht-Muttersprachler eine Herausforderung war. Die meisten Fachärzte sprachen jedoch sehr gut Englisch, sodass die Kommunikation gut funktionierte. Besonders spannend war die Möglichkeit, für einige Tage in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zu rotieren, was einen interessanten Einblick in eine andere medizinische Kultur bot.
Besonderheiten
Ein großer Vorteil war die Lage in Shanghai – eine super Stadt mit tollen Freizeitmöglichkeiten, die ich nach der Arbeit gut nutzen konnte. Chinesisch-Kenntnisse sind nicht zwingend notwendig, aber Grundkenntnisse erleichtern den Alltag und die Kommunikation. Die Kombination aus moderner westlicher Medizin und TCM im Krankenhaus war für mich ein besonderes Erlebnis.
Fazit
Insgesamt war die Famulatur im Shanghai East Hospital eine bereichernde Erfahrung. Trotz einiger organisatorischer Hürden und weniger praktischer Tätigkeiten konnte ich viel lernen und die Zeit in China genießen. Die freundliche Betreuung und die Freizeitmöglichkeiten in Shanghai haben die Famulatur zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.